Informatische Bildung 

im Spannungsfeld zwischen

Autonomie und Standards

Nichts kann existieren ohne Ordnung.
Nichts kann entstehen ohne Chaos. (Albert Einstein)



 
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Rückblick IMST 05
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Die schulinformatische Landschaft ist in Österreich (nur bei uns?) unübersichtlich geworden.
Dies gilt sowohl für die Sekundarstufe I als auch für die Sekundarstufe II.

Die enorme Vielfalt an IT/IKT/Informatik-Unterricht als Folge schulautonomer Strategien ist Schulrealität 
und nicht selten Resultat lokaler Entscheidungsträger.

Zum Teil sehr offene (Rahmen)Lehrpläne gewähren den Lehrpersonen zwar einen großen Gestaltungsspielraum, birgen aber natürlich auch die Gefahr einer eher unerwünschten Beliebigkeit in sich. Nicht nur unerfahrenen/angelernten  InformatiklehrerInnen (ja, die soll es noch wirklich geben...), sondern auch "gestandenen" Autodidakten-Informatikern alten Schlages bieten diese Rahmenlehrpläne alles andere denn
Patentrezepte und klare Orientierungen.

Am anderen Ende erleben wir derzeit zunehmend sehr engführende Zertifikats- und Produktschulungen im Schulbereich, die nicht selten als (externe) Quasi-Standards gesehen werden.  

Wie wird diese Dialektik aus Sicht der involvierten Personen gesehen?
Was kann die Informatik-Fachdidaktik zu dieser Debatte beitragen? 

Die Standarddiskussion ist (in Österreich) in den Bereichen Deutsch, Fremdsprachen und Mathematik
bereits in einem fortgeschrittenen Stadium. Warum also nicht auch IT/IKT/Informatik-Standards
in den Schulen öffentlich diskutieren?
Gerade die IT/IKT/Informatik an den Schulen kann vereinzelt - sicher noch nicht flächendeckend -
bereits auf eine gewisse Standard(un?)kultur verweisen.

Diese Website soll die österreichweiten Bemühungen um informatische Bildungsstandards dokumentieren.

Download CDA-Sonderheft "Informatische Bildung in der Sekundarstufe I" (ca. 2 MB)

 




 

 

    "Standard" is just another word for nothing left to teach