SECIII - KONFERENZ IN DORTMUND, 22-26 Juli 2002
Ein kurzer Rückblick - Peter Micheuz

Die offizielle Homepage der diesjährigen IFIP - Konferenz (3.1 und 3.5) findet sich unter http://seciii.cs.uni-dortmund.de.
SECIII steht für Conference on Social, Ethical & Cognitive Issues of Informatics & ICT.
Eine von vielen IFIP - Konferenzen  [ http://www.ifip.or.at/cal_even.htm#act ], die im vorliegendem Fall unter der Schirmherrschaft der Working Group G 3.1 and 3.2 (Informatics and ICT in Secondary Education und Informatics and ICT in Higher Education) - d.h. Informatik und Kommunikatitionstechnologie im Höheren Schulbereich sowie an Universitäten stand.

Das Programm für die Zeit vom Sonntag, 21. Juli 2002 bis 26. Juli 2002 war dementsprechend sehr vielfältig 
[ http://seciii.cs.uni-dortmund.de/web/programme.htm ], das Angebot an Veranstaltungen (key notes, sessions, lectures...)
sehr unterschiedlich. Die mehr als hundert TeilnehmerInnen kamen aus (fast) allen Teilen der Welt, was impliziert, dass die Konferenzsprache natürlich Englisch war. Die führte unter anderem zum Kuriosum, dass am Dienstag, dem Tag für deutsche Informatik-LehrerInnen auch in Sessions und bei Vorträgen, in denen (fast) nur deutsche LehrerInnen anwesend waren, auf Englisch vorgetragen wurde. 

Ich musste feststellen, dass aus Österreich außer mir kein weiterer Teilnehmer - auch keine weitere österreichische Teilnehmerin - teilnahm. 

Meine Wenigkeit im Bild links ganz rechts oben.

 

Im Bild unten Prof. Mayr von der Uni Klagenfurt in seiner 
Eigenschaft als Präsident der GI (Gesellschaft für Informatik, 
http://www.gi-ev.de
) bei seinem Eröffnungsvortrag.
Ich wurde von Prof. Dr. Peter Hubwieser (siehe unten bei einem seiner Vorträge), mit dem ich über die universitäre Fachdidaktik Informatik in Kontakt bin, [http://ddi.in.tum.de]auf diese Konferenz aufmerksam gemacht. 

 

Eine deutsche Gruppe unter dem Vorsitz von Tom van Weert bei ihrem Vortrag zum Thema: Let's teach informatics - Empowering pupils, students and teachers
http://seciii.cs.uni-dortmund.de/web/ps-curricula.htm#humbert

Ludger Humbert, unermüdlicher Vorreiter in Sachen Schulinformatik in Nordrhein/Westfalen und abgeordnet an die Universität Dortmund hier in seinem Element.

 

Im Rahmen der Vortragsreihe SHARING THE GERMAN VIEW [http://seciii.cs.uni-dortmund.de/web/german-view.htm],
der am Dienstag Nachmittag stattfand, habe ich mich mit folgendem Beitrag beteiligt: 
                  Abstract:   CYBERVOTING - VOTING WITH THE INTERNET 
                  Vortrag:     cybervot1.pdf

Bei so einer Konferenz dürfen natürlich die sogenannten WORKING SESSIONS nicht fehlen, in der eine "gemischte"
Arbeitsgruppe an einem Thema arbeitet, dieses von verschiedenen Standpunkten beleuchtet

Die Arbeitsgruppe zum Thema E-LEARNING, in der auch ich meine Beiträge ablieferte, war international durchmischt (im Bild rechts Tom van Weert, Mitglied des Organisationskomitees).
Im Bild rechts zusammenfassende Erkenntnisse und "guidelines" dieser Gruppe.

Das gesamte Positionspapier im PDF-Format

Ein Ausflug von Dortmund nach Paderborn zum sehenswerten Heinz Nixdorf Museum durfte nicht fehlen.
Unten rechts der Rechner von Leibniz und rechts die Zählmaschine von Hollerith.


Persönliche Eindrücke und Conclusio:

Dortmund war eine Reise wert! Aus vielerlei Gründen.
Das weite Spektrum der Vorträge gab einen guten Überblick über den zum Teil sehr unterschiedlichen Entwicklungsstand sowohl im Bereich des Faches Informatik im Sekundarbereich als im Bereich des Einsatzes der Informations- und Kommuniaktionstechnologie an Schulen.
Die qualitative Einordnung dieser beiden Aspekte (Informatikunterricht einerseits und ICT bzw. IKT in allen Fächern) im österreichischen Schulwesen fällt dann ein bisschen leichter.
Es sind vor allem die persönlichen Gespräche und Kontakte, die den Informationswert einer solchen Konferenz ungemein erhöhen.
Seien es Diskussionen über die Ausbildung der InformatiklehrerInnen, der Einsatz von Informationstechnologie an diversen Schulen oder Diskurse
über neue Curricula, der Themenbogen ist immer ein sehr informatikzentrierter und lässt eine gute Standortbestimmung zu.
Es ist immer interessant zu erfahren, wie es zum Beispiel in Bayern, Nordrhein-Westfalen oder Mecklenburg-Vorpommern im Speziellen, in Deutschland, der Schweiz, Frankreich oder Holland im Allgemeinen aussieht.
Diese Konferenz habe ich sehr gut nützen können, meine Einblicke vor allem in die europäische Schulsituation in Sachen Informatik zu vertiefen.